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Andere "Highspeed" Internetzugänge Hier treffen sich T-DSL, RWE-Powerline, Sky-DSL, ish-Kabel, lokale Anbieter und andere ..

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Alt 8. December 2001, 09:53   #1
hwwitt
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Thumbs down Arcor Qual-Bericht ( oder Das Märchen vom einfachen Providerwechsel ) PART1

Ja also wie ich nun schon in den diversesten Foren gelesen habe scheint Arcor ja bekannt für die Diskrepanzen bei ihrer Auftragserfüllung zu sein. Uns erging es da nicht anders.

So haben Wir ( Freundin und meine Wenigkeit ) ebenfalls wegen eines bevorstehenden Umzuges uns entschlossen dem grossen T abzudanken und endlich zu einem Alternativanbieter zu wechseln. Dies alles in der Hoffnung schneller als bei der Telekom an einen DSL Anschluss zu kommen und ebenfalls für die DSL-Lose Zeit eine ISDN-Flastrate zu haben. Da wir also primär Internet über den Telefonanschluss nutzen wollten, studierten wir sämtliche Anbieter und fanden uns letztendlich bei Arcor wieder, da man uns hier die erwünschten Leistungen ( scheinbar ) erbringen konnte. So wurde schon im Vorfeld mit einer maximalen Wartezeit von 8 Wochen geworben. Ebenfalls wurde auf Fastpath bei der DSL Technologie hingewiesen, was ja bekanntlich bei der Telekom nicht eingesetzt wird und somit für mieserabele Pingzeiten sorgt ( was aber egal ist, da man bei Arcor und der Telekom ja erst gar kein DSL gelegt bekommt, obwohl die Strasse voll ausgebaut ist !! ). Zu alledem gab es die besagte ISDN Flatrate sogar mit Dual-Einwahlmöglichkeit bis zur Bereitstellung von DSL.

Das klang alles extrem nach unserem Geschmack.

Folgend werde ich jetzt einen Beschwerdebrief veröffentlichen den wir am 7.12.2001 an Arcor abgesand habe. Die hier beinhalteten Mängel entsprechen allesamt der Wahrheit und können durch uns belegt werden. Dieser Brief ist schon der Zweite. Der Erste wurde einfach missachtet und belief sich auf die Zeit bis zur Bereitstellung unseres Anschlusses ( Installation und Aktivierung von ISDN ). Nachdem wir dann unseren Anschluss hatten, dachten wir uns es ersteinmal bei dem zu belassen. Nach etlichen Fehlern und Problemen seitens Arcor haben wir uns dann doch noch zu einem zweiten Beschwerdebrief entschieden, denn die Fehler scheinen permanent weiter zu gehen. Somit sind mittler weile Rechnungen falsch gestellt wurden, Reklamationen missachtet, und ebenfalls falsche Mahnungen versandt wurden.

Der folgende Brief ist in chronologischer Reihenfolge von Beginn der Auftragserteilung bei einem Handels Partner in Braunschweig, bis hin zu den eben Geschilderten Rechnungsproblemen. Des Weiteren beinhaltet er diverse Technische Mängelerscheinungen der Internetservices und legt ein bekanntes Problem der Proxy-Server dar.

--------------------------------------------
Beschwerdebrief an :

Arcor AG & Co.
- Rechnungsstelle -
- Beschwerdestelle -
- Kundenbetreuung -
PF 102563
45025 Essen

VIA FAX an 0800 / 10 70 44 4

Vom 7 Dezember, 2001

Betreffend : Falsche Rechnungen, Mahnung, Nichterfüllung von Vertragsgegenständen
Betreffend KD-NR : XXXXXXXXX / KD-Konto : XXXXXXXXX

Sehr geehrter Damen und Herren,

Seitdem wir uns nunmehr am 30.04.2001 für einen Arcor ISDN DSL Anschluss entschieden haben, mussten wir seitdem immer wieder feststellen, dass es immer wieder Diskrepanzen mit der Bereitstellung, Rechnungen, Mahnungen und der Connectivity gibt.

Hier also kurzerhand der traurige Werdegang unseres Auftrages :


30.04.2001 Erteilung des Auftrages

Dank eines bevorstehenden Umzuges sahen wir für uns die Möglichkeit uns von der Telekom zu lösen, und begaben und daher zu einem Handelspartner von Arcor ( MXXXXXXXXXXp Braunschweig / KXXXXXXXt X / 381XX Braunschweig ) , um dort einen Antrag auf einen Arcor ISDN-DSL Anschluss aufzugeben. Hierbei wurde uns angeboten absolut unkompliziert alle drei Rufnummern von der Telekom zu übernehmen, daher sollten wir uns nicht zwecks Kündigung an die Telekom wenden, sondern Arcor würde dies dann zeitgleich mit der Freischaltung des ISDN Anschlusses machen. Das hieß für uns zu dem Zeitpunkt, da wir am Folgetag unsere neue Wohnung bezogen haben, also für die Dauer der Bearbeitung unseres Auftrages weiterhin für einen ISDN-Anschluss der Telekom zu zahlen ohne ihn nutzen zu können ( Da wir ja faktisch keinen Zutritt mehr zu der alten Wohnung mehr hatten. ). Diese Kosten sollten lt. Aussage des Handelspartners für den Zeitraum von 4 bis 8 Wochen einkalkuliert werden ( also ca. 2 Monate à 44,89DM ISDN Standart Grundgebühr ). Hiermit waren wir einverstanden, da wir ja die Möglichkeit bekamen unsere Rufnummern zu behalten. Mit der Aussage, dass wir binnen der nächsten Tage eine Auftragsbestätigung bekämen und einer Schachtel sinnloser Präsente sowie einer nutzlosen Zugangssoftware verließen wir dann das Geschäft.

In der Zeit bis zum 07.06.2001 haben wir uns mehrmals bemüht und unseren Auftragsstatus abgefragt. Hierzu haben wir die Hotline angerufen, so wie man uns bei Vertragsabschluss mitteilte. Dabei stellten sich immer wieder verblüffende Neuigkeiten heraus.

Erstens : Unser Auftrag war gar nicht im System erfasst, obwohl er zwei Wochen vorher in unserem Beisein via Fax an Sie übermittelt wurde.

Zweitens : Der Neuanschluss sollte in der alten Wohnung geleistet werden. Angeblich wurde also als Ausführungsort CXXXXXXXXXg XX angegeben, was aber komischer Weise nur in ihrer EDV so war, denn der Auftrag wurde auf MXXXXXXXe XX erteilt, und das Formular der Rufnummern Übernahme beinhaltete logischer Weise die alte Adresse da dort die Rufnummern geschaltet waren. Also wurde bei der Auftragsdateneingabe ins System ein Fehler ihrerseits gemacht.

Drittens : Die Telekom wolle die Rufnummern nicht freigeben, da angeblich Vertragsbindung vorhanden sei, man sich aber noch nicht sicher sei wie es weiterginge, und wir uns gedulden sollten.

Viertens : Auch nach über einem Monat hatten wir weder Auftragsbestätigung noch irgendein Schreiben ihrerseits erhalten ( was man sich bei ihren Hotlinemitarbeitern jedoch absolut nicht erklären konnte. ), so dass wir zwangsläufig von einer eher schlampigen Bearbeitungsmoral seitens Arcor ausgehen mussten.


07.06.2001 Erster Briefkontakt & erneute Anfrage bei der Hotline

An diesem Tag bekamen wir eine Auftragsbestätigung ( die die binnen der nächsten Tage nach Auftragserteilung beim Kunden eingehen sollte ), in der Arcor sich herzlich für den Komplettanschluss bedankt und versichert sich nun um die technischen Belange / Vorraussetzungen zu kümmern und sich schnellstmöglich zwecks Bereitstellung bei uns melden werde. Und um anscheinend die verstrichenen Tage wieder gut zu machen bekamen wir diesen Brief gleich zweimal.
Danach war es mal wieder Zeit bei der Hotline nachzufragen, da wir ja davon ausgingen dass man uns vergessen hatte und jetzt doch endlich unseren Auftrag gefunden hat und ihn bearbeiten würde.
Auf die Frage nach dem Status unseres Anschlusses bekamen wir nun hochoffiziell eine Vertragsbindung an die Telekom bis zum 07.08.2001 bestätigt. Dass dies nicht der Wahrheit entsprach war uns klar, jedoch konnte dies ein Fehler seitens der Telekom sein. Daraufhin haben wir uns entschlossen, nachdem wir uns versichert haben, dass es die Bereitstellung unseres ISDN Anschlusses beschleunigt, auf unsere alten Rufnummern zu verzichten und stattdessen einen neuen Rufnummernblock von Arcor zugewiesen zu bekommen. Von diesem Tag an war also der alte Anschluss nicht mehr von Bedeutung, und somit beschlossen wir diesen nun selber im T-Punkt zu kündigen. Was absolut unproblematisch am 15.06.2001 direkt im T-Punkt Katreppeln in Braunschweig geschah, und prompt zum 22.06.2001 ausgeführt wurde. Hierbei also absolut kein Hinweis auf Vertragsbindung oder ähnliches. Die Nachweise hierfür haben wir ihnen bereits via Fax am 02.07.2001 z.Hd. Frau von Zobel sowie am 09.07.2001 an die Beschwerdestelle übermittelt. In guter Hoffnung nun schneller einen funktionierenden ISDN Anschluss zu bekommen verblieben wir also.


17.06.2001 ( 7. Woche ) Hotline Status

Kurz und schmerzlos : Bitte rufen Sie am 21.07.2001 noch einmal an.


20.07.2001 ( 8. Woche ) Erneuter Brief von Arcor & Hotline Status

Wieder einmal bekamen wir Post von Arcor ( datiert 18.06.2001 ). Diesmal wurde uns mitgeteilt, dass wir eine Vertragsbindung bei der Telekom bis zum 07.08.2001 hätten, und dass wir das beigefügte Formular ausfüllen und zurückschicken sollten. Unseres Erachtens nach etwas mager wenn die EDV nicht genutzt wird, oder der Abgleich der Abteilungen bei ihnen mehr als 11 Tage dauert, und somit bereits abgeklärte Probleme auf weiteren wegen einmal mehr für Verwirrung sorgen. Also folglich noch einmal mehr auf interne Fehlkommunikation bei Arcor hinweisen.
Die Hotline wies in Sachen Briefverkehr hierbei auf die EDV hin und dass es anscheinen oft vorkommt, dass die Dinge mehrmals bearbeitet werden. Zum Status bekamen wir die Aussage der Auftrag befände sich in der ISDN-Abwickelung ( oder so etwas in der Art ) und werde wohl die Tage bereitgestellt werden. ( Evtl. ein Lichtblick ? )


28.06.2001 ( 9. Woche ) Hotline Status

Wieder bekamen wir die Aussage der Auftrag sei in Bearbeitung bei den Kollegen von der Technik und es schaue nach baldiger Bereitstellung aus.


02.07.2001 ( 10. Woche ) Hotline Status

Es gäbe Probleme mit der Telekom und der Bestätigung der Aufträge zwecks vor Ort Installation. Wir sollen uns jedoch noch etwas gedulden, es ginge in die Endphase.
Und auf Wunsch von Frau v. Zobel haben wir die Nachweise über den Vorgang der Telekom und der doch möglichen Kündigung via FAX übermittelt. Sie nannte uns auch die Beschwerdestelle von Arcor und legte uns nahe doch diese Vorgänge und die etwas unrunde Auftragsabwickelung ebenfalls an diese zu schicken. ( Dies taten wir auch. Aber bislang haben wir weder Bestätigung noch irgendeine Reaktion auf diese FAXE bekommen. )


12.07.2001 ( 11. Woche ) Hotline Status

Wieder einmal ist der Rosa Riese schuld und hat keinen angesetzten Termin bestätigt. Was für uns wieder einmal mehr warten hieß.


Fortsetzung next POSTING
hwwitt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 8. December 2001, 09:56   #2
hwwitt
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Thumbs down Part2

02.08.2001 ( 15. Woche also doppelte veranschlagte Dauer ) Brief von Arcor

Nachdem wir uns schon mit dem Gedanken befasst haben keinen Festnetzanschluss mehr zu nutzen, und somit Arcor wieder abzubestellen, und stattdessen auf ein effizienteres und schnelleres SDSL Angebot von QSC einzugehen, bekamen wir doch noch einen Bereitstellungstermin zu der ein Telekomtechniker in unserer Wohnung die TAE beschalten und überprüfen sollte. Angegeben war der 07.08.2001 zwischen 10:00 und 16:00. ( Hätten wir uns auf dieses Zeitfenster verlassen, würden wir wohl heute noch warten, der werte Herr stand um 8:15 vor der Tür. Aber besser zu früh als nie! )


07.08.2001 ( 16. Woche / exakte doppelter Zeitraum ) Telekomtechniker

Früher als angedacht erschien dann nun der Telekomtechniker um die Änderungen an der TAE vorzunehmen.
Er schraubte kurzerhand die TAE auf, riss die Kabel runter, und schaltete sie exakt genauso wieder auf. Kurzum der werte Herr war absolut sinnlos hier, und hat nur mal so getan als wenn er was weltbewegendes machen würde. Daraufhin sagte er Arcor würde im Laufe des Tages die Leitung wohl Freischalten und für ihn sei es dann jetzt alles erledigt. Fertig.
Das war ja schon mal toll. Fehlte nur noch der NTBA und dann wäre der Tag gerettet. Und auch dieser Punkt erschien mir dann doch eher schlampig, als wie ein Versehen. Es kann ja nicht normal sein dass Arcor nicht in der Lage ist die erforderliche Hardware, die vertraglich bereitgestellt werden soll, und die auch zugleich die technische Grundlage der Funktionalität des ISDN-Anschlusses darstellt, nicht vor freischaltung der Leitungen zuzusenden. Ein Anruf bei der Hotline offenbarte dann eine noch bessere Version. Der NTBA wurde nicht nur zu spät losgeschickt, sondern unser Auftrag galt als gelöscht und daher wurde der NTBA gar nicht rausgeschickt. Dies gaben wir dann in Auftrag. Für den Zeitraum bis zu Zusendung des NTBA mussten wir auf eine Leihgabe der Telekom zurückgreifen, die normalerweise für einen multiplex ISDN-Anschluss in einem Büro angedacht war, und diesen somit beschränkte.
Nachdem dann endlich ISDN anlag wollten wir mittels ISDN ( preDSL-Flat ) online gehen. Doch auch hier : zu spät abgesandte Zugangsdaten. Diese wurden uns jedoch glücklicher Weise bei der Hotline nach abfrage des Kundenkennwortes und der Verifizierung der Daten mitgeteilt. Das Originaldokument gelangte dann am Folgetag in Briefform zu uns.


09.08.2001 Unsere erste Rechnung von Arcor ( Zeitraum 21.06.2001-20.07.2001 ?! )

RGNR : XXXXXXXXX

Wir erhielten also eine ominöse Rechnung auf der wir 3,90DM für eine Arcor Nexgo DSL Flatrate 128 Zahlen sollten. Ein Anruf bei der Hotline stornierte diese dann und forderte uns auf diese Rechnung einfach nicht zu beachten.


22.08.2001 NTBA angekommen

Wir erhielten den NTBA, und konnten am Folgetag im Büro wieder den gesamten Multiplex Anschluss in Betrieb nehmen. Was in Summe 15 Tage Nichterfüllung des Vertrages zwischen Arcor und Uns bedeutet.


06.09.2001 Rechnung von Arcor ( Zeitraum 21.07.2001-20.08.2001 ?! )

RGNR : XXXXXXXXX

Diese Rechnung war in vielerlei Hinsicht ein echter Hammer :
Der Zeitraum ist falsch. ( Freischaltung 07.08.2001 nicht 21.07.2001 )
Die Grundgebühren sind falsch anteilig berechnet.
Eine Position Namens Nexgo Flatrate wirft 299,3340DM netto auf ( Flatrate ?! ).
Und auch die Verbindungs-Nachweise tragen Kostenfaktoren für die Flatrate.
Die Grundgebühren belaufen sich auf 55.2781 DM. Bei einer Gesamtsumme der Grundgebühren von 89,5690 DM sind jedoch nur 37,5612 DM bei einer Laufzeit von 13 Tagen als Anteil zu errechnen. Und Leistungen, die nicht verfügbar waren, sind nicht zu berechnen. Faktisch konnten wir durch Ihr Säumnis der Zustellung eines NTBA’s ohnehin keinen Gebrauch vom ISDN-Anschluss machen. Was die Grundgebühr bis einschließlich dem 22.08.2001 hinfällig macht.
Die Position der Flatrate ist gänzlich falsch, da eine Flatrate nicht umsonst Flatrate heißt. Die Tatsache dass jedoch eine Position namens Flatrate die Kosten aufwirft keine Aufmerksamkeit bei einer Prüfungsstelle von Arcor erregt, und sofort als Fehler seitens Arcor gesehen wird und erst gar nicht das Haus verlässt, ist abermals eine klarer Fall von interner Fehlkommunikation und Inkompetenz. Diese Position beträgt auf dieser Rechnung 299,3340 DM netto. Richtig wäre 0,0000 DM. Dasselbe gilt für die Einzelverbindungsnachweise.
Des Weiteren sehen wir es als recht uneinsichtig dass Arcor nach derart langer Wartezeit und ewiger Hotline-Kommunikation sowie inkompetenten Ausreden und Verzögerungsstrategien absolut keine Kulanz zeigt und von der Bereitstellungsgebühr absieht. Diese befindet sich ebenfalls auf der Rechnung und besteht aus einer Forderung von 42,2414 DM netto.
Einzig die fälschliche Abbuchung resultierend aus der vorhergehenden Rechnung wurde korrekt gutgeschrieben.
Eine Reklamation haben wir umgehend telefonisch bei der Hotline angeregt, welche aufgenommen wurde und angeblich auch bearbeitet werden würde. ( was jedoch nicht der Fall war, siehe weiter unten unter Mahnung ). Die um die Position Flatrate geminderte Summe sollte im Einzugsverfahren abgebucht werden, was jedoch auch nicht geschah.


11.10.2001 Rechnung von Arcor ( Zeitraum 21.08.2001-20.09.2001 )

RGNR : XXXXXXXXX

Diese Rechnung war abermals ein echter Schock für uns. Wieder wurde die Flatrate als Position mit Kosten aufgeführt. Diesmal betrug die Summe der Flatrate 424,3418 DM netto. Korrekt wäre 0.0000 DM netto !
Und auch die zwei Tage an denen wir faktisch keinen NTBA zur Verfügung gestellt bekommen haben sind in der Grundgebühr berechnet. Diese beläuft sich auf 89,5690 DM netto und muss um 2/30stel gekürzt werden um den geleisteten Vertragspunkten gerecht zu werden, also 83,5977 DM netto betragen.
Eine Reklamation bei der Hotline hat abermals die Zusage zur Korrektur ergeben, und uns wurde die Rücknahme der Einzugsermächtigung nahe gelegt, welches wir auch taten, da man seitens Arcor schon damit rechnete, dass sich die Lage nicht bessern würde und wir jeden Monat anrufen müssten und diese Position reklamieren müssten. In der Hoffnung irgendwo einen Fehler zu entdecken sollten wir uns an die IP-Abteilung wenden und unsere Daten verifizieren sowie die Einwahlnummer etc. – Dies ergab nichts und kostete uns abermals nur wertvolle Zeit. Und dazu nicht genug, man beschuldigte uns auch noch die falsche Einwahlnummer zu benutzen, um die Kosten somit zu bestätigen. Was wir jedoch widerlegen konnten.
Auch diese Reklamation ist in keiner Hinsicht dort angekommen, wo sie hingehört, wie man auf der späteren Mahnung sieht. Was abermals kein gutes Bild von Arcor und ihrem System widerspiegelt.


09.11.2001 Rechnung von Arcor ( Zeitraum 21.09.2001-20.10.2001 )

RGNR : XXXXXXXXX

Diese Rechnung ist glücklicher Weise einmal korrekt gestellt worden. Jedoch nach der Flut an Diskrepanzen und Ungenauigkeiten während der Auftragsabwickelung und der vergangenen Rechnungen, haben wir uns kurzerhand die Mühe gemacht und die Kostenangaben von € in DM konvertiert. Und siehe da die Grundgebühren pro Monat sind in Summe um 0,0115 DM netto gestiegen ( Gilt für ISDN DSL mit PreDSL-Flat 128 und Happy Sunday was zweifelsohne ein Paket darstellt was nicht unüblich ist , erst recht wenn man die Wartezeiten auf DSL berücksichtigt. ). Diese Summe ist im einzelnen betrachtet gering und macht grad mal 13Pf pro Jahr aus, was aber nicht heißt, dass die breite Masse der Arcor Kunden nicht auf Dauer ungewollt diesen Betrag außer acht lassen sollten.
Dies beinhaltet eine Verteuerung ohne Hinweis, was wiederum schon mit Hinweis ein Sonderkündigungsgrund, da Vertragsänderung, darstellt. Was abermals eine kleine Formalität ist, die Arcor noch einmal in kein gutes Licht stellt.


12.11.2001 Mahnung von Arcor v. 03.11.2001

Eine Mahnung ist eine Sache. Eine vorangegangene Reklamation eine andere. Aber inhaltlich bauen beide auf einander auf. Nur bei Arcor anscheinend nicht denn allen Hotline Telefonaten und Stunden des Datenabgleichs und Erläuterungen von Fehlbeträgen zum Trotz, erreichte uns eine Mahnung mit den vollen Falschbeträgen aus den Rechnungen August ( 464,63 DM Brutto ) und September ( 657,82 DM Brutto ).
Wie nun sicherlich verständlich ist sind wir nicht bereit auch nur einen Teil dieser Forderung zu begleichen, solange wir keine korrigierten Rechnungen per Post zugestellt bekommen. Die beanstandeten Beträge entnehmen Sie bitte den jeweiligen Abschnitt aus diesem Brief.
Bei Rückfragen betreffend der Rechnungen wenden Sie sich schriftlich an uns.
Ein kundenfreundliches Verhalten und eine kulanten Haltung dieser Sache gegenüber setzen wir als Mindestmass.


Folgend möchten wir nun auch noch einmal auf die Missstände hinsichtlich der Connectivity hinweisen. Die Flatrate mit Dual ISDN Einwahl ist im Anschein eine gut gemeinte Geste für die extrem langen Wartezeiten auf einen DSL-Port bei Arcor, jedoch ist die Qualität so gering, dass man auch ohnehin auf Internet mit Arcor als Provider verzichten kann.
Angefangen bei der Scheinheiligkeit auf den Daten-Briefen einen optionalen Proxy anzubieten, und mittels Hotline den User nur mit Halbwahrheiten zu vertrösten bis hin zu ewigen Netzausfällen resultierend in sinnlosen Routings über Amerika und damit verbundenen unnötigen Verzögerungen, ganz zu schweigen von der Dual-Einwahl mit der man überwiegend schlechtere Donwstreams erreicht als mit einfacher Einwahl.
hwwitt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 8. December 2001, 09:58   #3
hwwitt
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Part3

Im einzelnen :

Proxys : Den User optional Proxys anzubieten ist sinnvoll wenn man wie bei Arcor so häufig Netzprobleme und Performanceschwankungen hat. Den User jedoch zwangsläufig einen Proxy unterzuschummeln und hiermit ebenfalls die Möglichkeit in Augenschein bringt die Surfgewohnheiten zu studieren und spekulativ eigennützig zu missbrauchen ist eine arge Unart, und resultiert, wie man weitläufig lesen kann, zu mistrauen unter den Usern. Insbesondere die User die Wert auf Anonymität im Internet legen werden hiermit bis aufs ärgste bevormundet. Uns wurde durch einen Hotlinemitarbeiter aus dem IP-Bereich nachdem wir massivste Ausfälle im http-Bereich bemerkten, sogar im Vertrauen mitgeteilt, dass die gesamten Proxys die zum Einsatz kommen allesamt noch nicht erprobt seien und derzeit, so wörtlich „ganz Deutschland zum Betatester ernannt wurde.“ ( In letzter Zeit werden die Proxys auch noch immer wieder abgestellt, um nach 5 Minuten wieder angestellt zu werden, wie man immer sehr schön auf ihrer „Support-Page“ sehen kann [ http://home.arcor-online.de/arcorcgi-bin/testproxy ] was wiederum in nicht Erreichbarkeit vieler Inhalte auf verschiedenen Servern resultiert, oder immer mal wieder einen Refresh benötigt um überhaupt bis zum Server durchzukommen. ) Was mal wieder auf ein neues auch im Bereich des Internet-Service-Providing in Ihrem Hause für Lacher in der Netzgemeinde sorgt.

Performance : Resultierend aus diesem „Betatest“ ( der seit Beginn unsere Arcor-Zeit zu laufen scheint ) lässt die Performance arg zu wünschen übrig. So wird man teilweise über Amerika geroutet wenn man einen Server in Hamburg ansprechen möchte, anstelle der normalen strecke über Frankfurt a.M. ( wo anscheinend der Backbone von Arcor ist ). Und nicht zu vergessen die schon erwähnten Probleme und immer wiederkehrenden Refreshaktionen um eine Website angezeigt zu bekommen.

Zur Dual-Einwahl bleibt zu sagen dass es immer schlimmer geworden ist. Anfangs ( die ersten 2 Wochen ) ging es ganz gut. Über beide Kanäle einwählen / Userverifizierung / Synch beider Kanäle / Connected, auch die Raten waren akzeptabel. Bis auf einmal fast Zeitgleich mit den massiven Proxyproblemen bei Dual-Connect nur eine Rate von 4kB/Sec erreicht wurde, die bei Abschaltung des zweiten Kanals jedoch wundersamer Weise auf 6 bis 8 stieg. ( Dieses Problem haben ebenfalls mehrere Bekannte, die ebenfalls bei Arcor sind und die mich angesprochen haben. ) Dieses Phänomen liegt nicht an diversen Einstellungen oder an Leitungsproblemen in der lokalen Verkabelung, sondern schlicht und ergreifend an Arcor. Denn wenn mit allen Betriebsystemen und diversesten Rechnern, bei verschiedensten Einstellungen immer dieselben Probleme auftreten, und diese wie durch Zauberei mit exakt derselben Konfiguration auf einmal nicht mehr auftreten, dann muss selbst der Überzeugteste Techniker aufgeben, und den Fehler beim Provider suchen. Und nicht genug mit alledem. Mittlerweile gibt es anscheinend noch ein Problem, was sich dahingehend äußert, dass es teilweise fast unmöglich ist beide Kanäle zu connecten, so dass meist mehrere versuche benötigt werden bis beide Kanäle online sind.

Das einzige was wirklich funktioniert, aber für den User eigentlich nachteilig zusehen ist, ist der 12 h Disconnect. Ein absolut veraltetes Relikt aus grauer Modemvorzeit, was immer weniger Anwendung findet, und auch bei Arcor noch einmal dringend überdacht werden sollte. Gerade wenn es ohnehin schon schwer ist mal eine problemlose Einwahl zu erfahren.

Letztendlich möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass man uns zu Vertragsabschluss schon darauf hinwies, dass wir vorab nur einen ISDN-Anschluss und einen Speziellen Flatrate Tarif bekämen, jedoch unverzüglich DSL nachgeliefert werden würde. Nachdem wir jetzt jedoch schon ( erst, angesichts der Bearbeitungszeit. ) seit dem 07.08.2001 Kunde sind, und auch schon weit vor Vertragsabschluss an unserem jetzigen Standort ( angeblich lt. DSL-Locator auf der Website ) DSL verfügbar war, hätten wir zumindest nach der Qual mit der Bereitstellung unseres ISDN-Anschlusses, mit einer schnellen DSL-Bereitstellung gerechnet. Aber bislang haben wir weder Endgeräte noch eine Benachrichtigung über den verbleibenden Zeitraum bekommen ( das Motto „NO NEWS IS GOOD NEWS“ bewahrheitet sich hier nicht !! ). Womit Arcor anscheinend ein Signal setzen möchte, und hiermit die Inkompetenzen innerhalb der angeblich so perfekten, modernen und schnellen „Telefone People“ offenbart.
Wir hoffen uns mit diesem Brief Gehör verschafft zu haben, und fordern Sie umgehend zu einer schriftlichen Stellungnahme ( oder vielmehr zu mehreren Stellungnahmen der verschiedenen Abteilungen ), sowie der Erledigung der Korrekturen der Ausstehenden Rechnungen auf ( ebenfalls schriftlich an die Kundenanschrift ). Wenn dieser Brief abermals unbeantwortet bleibt, werden wir ihnen gerne ein weiteres mal zusenden. Wir nehmen uns ebenfalls die Freiheit auf diese Missstände an geeigneter Stelle und natürlich in Wahrheitsgemäßen Umfang aufmerksam zu machen, und Arcor in das richtige Licht zu rücken.


Mit freundlichen Grüssen

M.K.

M.-Ch. E.

---------------------------------------------

Dieser Brief wurde zwecks Wahrung der sensitiven Daten anonymisiert. Nachfragen betreffend dieser Vorgänge werden wir jedoch ohne Frage gerne beantworten. Sehen Sie hierzu bitte das Forum-Profil ein.

---------------------------------------------

Anhand der erschreckenden Vorgänge und der lapidaren Handhabung der Auftragserteilungen müssen wir nun doch leider dringend von Arcor abraten, und wenn man wie wir schon in das Fettnäpfchen getreten ist, so sollte man, wenn man wert auf die Connectivity ins Internet legt, jedoch zumindest einen Anbieter wählen, der unabhängig von der Arcor Leitung, eine eigene Leitung zur Verfügung stellen kann. Als Beispiel QSC - auch wenn hier derzeit schlechte News das Netz erreichen, aber der Ansatz ist gut.

( sorry fuer diesen Megathread .. aber das musste mal veröffentlicht werden .. wir werden natürlich auch die Arcor-Reaktionen nicht für uns behalten .. )
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Alt 9. December 2001, 12:02   #4
forceload
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Exclamation Ähnliche Erfahrungen

Hallo allerseits,

auch ich habe meine Erfahrungen mit Arcor gemacht und habe auch bereits gekündigt. Sicherlich bei weitem nicht so schlimm wie bei Dir, aber als zusätzliches Signal bzw. zusätzliche Warnung möchte ich meinen "Leidensweg" kurz schildern:

Bei meinem Umzug vor ca. einem Jahr entschloß ich mich aufgrund diverser Empfehlungen den Anbieter zu wechseln und landete bei Arcor. Soweit so gut, alles liefmehr oder weniger zufriedenstellend - so lange es nur um Telefonie ging.
Vor ca. einem halben Jahr habe ich mich dann selbständig gemacht und entschloß mich, nach positiver Verfügbarkeitsprüfung sowohl im Internet als auch durch die technischen Support-Mitarbeiter Arcors zu DSL flatrate 768. (Das war am 5. Juni. 2001).
Kurz darauf bekam ich meine Anmeldeformulare, die ich auch sogleich ausfüllte, unterschrieb und an Arcor schickte. Parallel rief ich nochmal an um mir bestätigen zu lassen, daß der Anschluß innerhalb 6 Wochen geschaltet werden könne.
5 Wochen später erhielt ich meine Rechnung auf der schon der Betrag für eine flatrate (die 128er) abgebucht werden sollte. Wieder ein Anruf bei Arcor bezgl. der Rechnung, gefolgt von einem weiteren, wie denn nun der Status zu DSL sei - immerhin würde man es ja schon berechnen. "Keine Ahnung" sagt man mir, daß könne man derzeit nicht einsehen. Tagsdrauf erneuter Versuch: "Bertelsmann kann zur Zeit nicht liefern." usw. usw.
Andere Leidgenossen werden sich an dieser Stelle sicherlich aus ähnlichen Situationen wiederfinden.

Es wurde natürlich fleißig weiter berechnet, Leistungen=keine.
Fax an Support mit Reklamation und Beschwerde im August: null Reaktion. Erneute Anrufe Mitte August, Anfang September: null - weder Ahnung - noch fachliche Kompetenz - es sei denn, Kunden abzuwimmeln etc. pp. ist die neue Fachrichtung eines Telco-Anbieters - aber Gott bewahre.

Um zum Schluß zu kommen: Oktober, erneutes Fax, diesmal an zwei diverse Stellen innerhalb Arcors geschickt (die Übertragungsprotokolle habe ich noch !) mit einer Fristsetzung. Erneut ignoriert (habt ihr was anderes erwartet ?). Fristablauf abgewartet, Kündigung zum 30.11.2001 geschrieben, auf diverse §§ des TKG (wegen Rufnummernportierung etc.) und der Arcor AGBs berufen und per Fax (wieder zweimal) und per Einschreiben/Rückschein abgeschickt. Seit drei Tagen telefoniere ich wieder über die DTAG mit meinen bisherigen Rufnummern. Die Kündigungsbestätigung seitens Arcor habe ich gestern auch schon erhalten - wie erwartet ohne irgendeine Stellungnahme geschweige denn Entschuldigung.

Morgen ist es dann soweit - mein (hoffentlich einziger) Termin mit DTAG für die Installation des vor ca. 5 Wochen bestellten Q-DSL Zugangs.

forceload

PS: mir tut Arcor schon fast leid. Ein Unternehmen, daß es nicht schafft auf drei Schriftstücke zu reagieren, hat eindeutig ein Problem und wird auf lange Sicht nicht überlebensfähig sein.
__________________
Wenn du klug bist, so mische eines mit
dem anderen: hoffe nicht ohne Zweifel
und zweifle nicht ohne*Hoffnung.
(Seneca)
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