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Alt 11. August 2008, 12:08   #1
snOOpy
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(heise.de) DSL-Dienstleister QSC wächst und verringert Verluste

Mit Zuversicht war QSC in das Geschäftsjahr 2008 gestartet, mit Zuversicht blickt der Netzbetreiber auch auf die zweite Jahreshälfte. Nach erneuter Umsatzsteigerung und dem Abschluss der Netzerweiterung im zweiten Quartal hob die Kölner Aktiengesellschaft die Prognose für das Gesamtjahr an und will wieder in die schwarzen Zahlen. "Im zweiten Halbjahr wird QSC in die Gewinnzone zurückkehren", erklärte Vorstandschef Bernd Schlohbohm anlässlich der Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen am heutigen Montag.

Dem vorläufigen Ergebnis zufolge steigerte QSC den Umsatz von 79,6 Millionen Euro im Vorjahresquartal um 26 Prozent auf 100,2 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich um 30 Prozent auf 14,2 Millionen Euro. Unter dem Strich schrieb der Carrier einen Verlust von 1,5 Millionen Euro, im Vorjahresquartal hatte QSC noch eine halbe Million Euro verdient. Der Netzbetreiber macht Abschreibungen für neu geschaltete Anschlüsse für das negative Ergebnis geltend.

Insgesamt 93.600 neue Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) schaltete QSC im zweiten Jahresabschnitt. Insgesamt sind bei dem Unternehmen damit 467.100 DSL-Anschlüsse geschaltet. Für Wachstum sorgt dabei vor allem der Wholesale-Bereich, in dem QSC unter anderem Anschlüsse für Hansenet Alice und 1&1 schaltet. Der Umsatz des Großkundensegments wuchs um 69 Prozent auf 56,6 Millionen Euro. Der Umsatzbeitrag des Bereichs für Endkunden und Standardprodukte geht weiter zurück und lag im zweiten Quartal noch bei 25,3 Millionen Euro. Wachstum verzeichnete das Segment Managed Services, dessen Umsatz um 17 Prozent auf 18,3 Millionen Euro zulegen konnte.

Die Prognose für das Gesamtjahr hob QSC erneut an. Der Carrier rechnet nun mit einem Jahresumsatz von mehr als 405 Millionen Euro und einem EBITDA von über 60 Millionen Euro. Unter dem Strich soll das Ergebnis ausgeglichen sein, nachdem QSC im Vorjahr noch Verluste ausgewiesen hatte. 2007 hatten sich die Kölner den Konkurrenten Broadnet einverleibt.

Quelle: heise.de
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